Musiktheorie

Was sind Intervalle?

In der Musik gibt es NUR 12 Töne, jeder dieser Töne hat einen Namen, und der Abstand von Ton 1 zu Ton 2 (und so weiter) hat auch eine Bezeichnung…

Was sind Intervalle?

In der Musik gibt es NUR 12 Töne, jeder dieser Töne hat einen Namen und der Abstand von Ton 1 zu Ton 2 (usw.) hat auch eine Bezeichnung; diese nennt man Intervalle.

Ein Intervall ist also einfach der Abstand zwischen zwei Tönen, die entweder gleichzeitig oder nacheinander erklingen. Wenn ich alle Töne, beginnend mit „C“, aufführe, sieht das ungefähr so ​​aus:

Wenn wir jetzt mit einem F als Grundton beginnen (z. B. Grundton oder 1), bleiben die Intervalle genau gleich. Allerdings ändert sich der Grundton und damit auch seine anderen Intervallbezeichnungen.

Zwischen 3 und 4 gibt es keine Halbtonbezeichnung. Dieses Intervall wird immer als Dur-Intervall bezeichnet, auch wenn es nur ein Halbton ist.

Hier finden Sie alle Intervalle auf dem Gitarrengriffbrett.

Alle Intervalle Auf dem Gitarrengriffbrett

Intervallnamen

Jede Zahl steht für einen neuen Bund! Beispiel: 1 = 1. Bund. b2 = 2. Bund. 2 = 3. Bund usw.

Die Intervalle 1–3 werden als „Moll“ oder „Dur“ bezeichnet, während 4–5 als „perfekt“, „vermindert“ oder „überhöht“ beschrieben werden. Diese Unterscheidung entsteht, weil Quarten und Quinten als perfekte Intervalle gelten und im Vergleich zu beispielsweise Terzen oder Sexten von Natur aus sehr rein klingen.

Intervalle in Akkorden

Intervalle werden logischerweise überall benötigt, auch bei Akkorden. Daher hat JEDER Akkord seine spezifischen Intervalle.

Ich werde ein einfaches Beispiel dafür geben, wie sich Intervalle in einem Akkord verhalten und was jedes Intervall genau bestimmt. Als Beispiel verwende ich den Akkord C7, den jeder kennen sollte.

1:
Grundton. Der Grundton bestimmt, welchen Buchstaben der Akkord hat. Wenn der Grundton G ist, heißt der Akkord G(blabla), wenn der Grundton A ist, heißt der Akkord A(blabla).

b3:
Terz -> Bestimmt, ob es Moll oder Dur ist. Da dort nur C7 und nicht Cm7 (c-Moll 7) steht, bedeutet das, dass der Akkord Dur ist.

5:
Die Quinte bleibt gleich, egal ob Dur oder Moll; es wird nie verändert, es sei denn, Sie spielen ein C7b5 (C-Dur 7 b5). ← Hier heißt es ausdrücklich, dass die Quinte (5) einen Bund tiefer gehen muss.

b7:
Die Septime ist ein zusätzlicher Ton, der die 7 in der Akkordnotation von C7 darstellt. Der Klang wird sofort jazzig, weshalb im Jazz hauptsächlich Septakkorde verwendet werden.

Beispiele mit Dreiklängen

Hier sind zwei Beispiele für Moll- und Dur-Dreiklänge. Dreiklänge bestehen, wie der Name schon sagt, aus drei Tönen – daher der Begriff „Dreiklang“. Damit es richtig klingt oder umgekehrt, sind bestimmte Intervalle erforderlich.

Wenn der Dur-Akkord beispielsweise 1–3–5 Intervalle hat, hat der Moll-Akkord 1-h3–5. Also bleiben 1 und 5 gleich, nur die Terz (3 oder b3) wird geändert.

Dur-Dreiklang (1–3–5) Hörbeispiel
Moll-Dreiklang (1-b3–5) Hörbeispiel

Beispiele mit einem Septakkord

Das gleiche Prinzip gilt für einen Septakkord. Septakkorde sind Akkorde mit 4 Tönen. Beispielsweise sind alle Akkorde mit einer „7“ dahinter (z. B. C7 oder Dm7 usw.) Septakkorde.

Dur7 (1–3–5–7) Hörbeispiel
Moll7 (1-b3–5-b7) Hörbeispiel

Intervalle in Tonleitern

Es gibt auch Intervalle für Tonleitern. Im Gegensatz zu Akkorden, die nur 3–4 Töne haben, verwenden Tonleitern 7 Töne. (Zum Beispiel hat die pentatonische Tonleiter nur 5 Töne und die pentatonische Blues-Tonleiter hat 6.) Schauen wir uns als Beispiel C Ionian an und sehen die Intervalle 1–7. Alle großen oder perfekten Intervalle. Dies liegt daran, dass Ionisch (= Dur) Dur klingen muss. Hier ist das Beispiel für eine Dur- und eine Moll-Tonleiter:

Ionisch (Dur-Tonleiter = 1–2–3–4–5–6–7) Hörbeispiel
Äolisch (Moll-Tonleiter = 1–2-b3–4–5-b6-b7) Hörbeispiel

Akkordtypen-Intervalle (CheatSheet)

Excel-Datei mit allen oben genannten Listen hier herunterladbar: Patreon