Musiktheorie

Woraus besteht ein Akkord?

Akkordkonstruktion: Enthüllung der Bausteine

Woraus besteht ein Akkord?

Akkordkonstruktion: Die Bausteine enthüllen

In diesem Beitrag schreibe ich ausschließlich über Dreiklänge, daher wird es keine Septakkorde.

Das „Rezept“, das für einen Akkord benötigt wird, besteht immer aus den gleichen Zutaten: nämlich einem Grundton, eine Terz und eine Quinte.

Die Grundton gibt an, ob sie mit einem C, einem F, einem G oder einem anderen Buchstaben beginnt. Die Terz macht den Akkord zu Dur oder Moll, und die Quinte ist einfach da. 😛

Ein Akkord besteht aus drei oder mehr gleichzeitig gespielten Noten. Eine Note ist – wie der Name schon sagt – einfach eine Note. Zwei Noten sind ein Intervall, und ab drei Noten sprechen wir von einem Akkord.

Da die meisten populären Popsongs ohnehin nur aus Dur- und Moll-Akkorden bestehen, werden wir uns hier nur mit diesen beiden Akkorden befassen.

Um das zu verstehen Nun, wir sollten mit den Dur- und Moll-Tonleitern vertraut sein.

Der Dur-Akkord

Basierend auf dieser C-Dur-Tonleiter kann jetzt ein C-Dur-Akkord leicht gefunden und gespielt werden. Also suchen wir uns einen Grundton (R), eine große Terz (3) und eine perfekte Quinte (5) und spielen sie zusammen.

Damit wir nicht nur drei Töne spielen und darauf achten müssen, dass wir keine andere Saite anschlagen, können wir die Töne verdoppeln oder sogar verdreifachen.

Wie Sie hier sehen können, spielen wir jetzt einen normalen C-Dur-Akkord.

Der Moll-Akkord

Genau das Gleiche kann jetzt mit der Moll-Tonleiter gemacht werden. Der einzige Unterschied zwischen einem Dur- und einem Moll-Akkord ist die Terz. Er wird einen halben Ton tiefer gespielt, was ihn zu einem Moll-Akkord macht.

Wenn wir hier versuchen, entweder den Grundton, die kleine Terz oder die Quinte von jeder Saite zu übernehmen, erhalten wir automatisch einen a-Moll-Akkord.

Bitte beachten Sie

…, dass die tiefste Note immer der Grundton ist. Es wäre theoretisch nicht falsch und würde auch nicht unbedingt falsch klingen, wenn man entweder die Terz oder die Quinte als tiefste Note nehmen würde (das kann man unter Dreiklänge und Umkehrungen nachlesen), aber es gäbe dann auch andere Namen dafür, wie Am/E oder D/F# usw.