Sweep-Picking-Grundlagen
Sweep-Picking ist wahrscheinlich die faszinierendste Technik auf der Gitarre, die es je gab. Noch nie wurde ich so oft nach Techniken gefragt wie nach Sweep Picking.

Was ist „Sweeping“?
Wie der Name schon sagt, bedeutet Sweepen fegen. Sie streichen also mit Ihrem Plektrum über die Saiten. Sie spielen nicht jede Saite einzeln, wie zum Beispiel beim Alternate Picking. Der schwierige Teil ist die Koordination. Die rechte Hand muss genauso schnell sein wie die linke Hand. Die kleinste Abweichung beider Hände führt zu einem unkenntlichen Durcheinander aus Geistertönen und leeren Saiten, die irgendwie unkontrolliert klingen.
Übungen
Um eine neue Technik gut in das Spiel zu integrieren, muss sie gut geübt werden. Werfen wir einen Blick auf einige der „Klassiker“.
Im ersten Beispiel ist es wichtig, auf die logische Bewegung der rechten Hand zu achten. Die Zahlen über den Registern zeigen Ihnen die Schlagrichtung an.
V = von unten nach oben (von der hohen E-Saite zur hohen E-Saite).
Ein Balken (der fast wie ein PI aussieht) bedeutet von oben nach unten (von der tiefen E-Saite zur A-Saite).

Wichtig ist auch hier, die Finger nicht unten zu lassen, sondern nur dann zu drücken, wenn die Saite tatsächlich gespielt wird, und sie dann sofort wieder loszulassen.
Der Grund dafür sind die beiden Noten sollten niemals gleichzeitig erklingen, sondern immer nur einzeln.
Jetzt kommen wir zu den Grundmustern. Das sind diejenigen, die Sie unbedingt kennen müssen, weil Sie sie so oft anwenden können.
In den folgenden Mustern sehen wir verschiedene Möglichkeiten, sie zu spielen. Letztlich gibt es kein Richtig oder Falsch; Es muss sich für jeden Einzelnen angenehm anfühlen.

Am besten spielen Sie die oben genannten Muster häufig und versuchen, sie in Ihre Improvisationen zu integrieren. Nach einiger Zeit werden diese Muster nicht mehr so schwierig sein.